Austellung: Schwarz-Weiß-Landschaften im Quadrat

Fotograf Tom Wolters zeigt eine Auswahl seiner Werke bis zum Jahresende im Kunstzentrum Kempen

Foto: Robin Wolters

Foto: Robin Wolters

Wenn der Kempener Fotograf sein Stativ und seine Fototasche schultert zieht es ihn in die Natur, oft in die Berge oder ans Meer. Hier bannt er seine Schwarz-Weißen-Ideen ins Quadrat, häufig mit einer langen Belichtung um Dynamik in Wolken, Bäumen oder Wasser festzuhalten. Seine Arbeiten rücken so aus gewohnten Sichtweisen, keine grellen Farben, keine Schäfchenwolken vor stahlblauem Himmel.  Wolters fesselt den Betrachter mit fast schon melancholisch wirkenden Bildern die er aus schwarz, weiß und tausenden Grautönen schafft. „Ich mag die Stille und die Einsamkeit in der Natur und genau diese versuche ich festzuhalten“ sagt Wolters. „Mir ist bewusst,  dass ich mich mit meinen Schwarz-Weiß-Landschaften im Quadrat und mit meiner Arbeitsweise und Umgang mit den Tonwerten in einer Nische bewege“ führt er fort „Um so mehr freut es mich, dass genau diese Art für Ausstellungen und Magazine schon seit längerem immer öfter angefragt werden“.

Ausführliche Planung für Fotoprojekte

„Eine ausführliche und sorgfältige Planung für Fotoprojekte ist essentiell“ erklärt Wolters. Die Werke von Wolters haben nichts mit den üblichen Touristen Schnappschüssen gemein, seine Werke entstehen meist in den frühen Morgen- oder Abendstunden. Hier überlässt er nichts dem Zufall, er recherchiert vorher Wetterprognosen, Sonnenstände oder gegebenenfalls Gezeiten um dann seine Aufnahmen in den Kasten zu bringen. Wolters arbeitet hier konsequent in Serien.

Perfekte Ausarbeitung der Werke auf hochwertigen, schweren Fotopapieren

Wolters arbeitet schon seit 18 Jahren ausschließlich digital, die Fotografie versteht er als Handwerk in dem das Festhalten des Motivs, über das aufwendige Ausarbeiten des digitalen Negativs bis hin zum Print auf hochwertigen und schweren Papieren einen Prozess darstellen. Diesen Prozess bildet er komplett in seinem Atelier in Kempen ab, seine Fine-Art-Prints vermitteln am Ende den Eindruck einer analogen, hochwertigen Filmaufnahme samt Korn.

Schwarz-Weiß-Landschaften im edlen Passepartout und Rahmen

„Es ist wichtig zu verstehen, dass in der Fotografie der Print den kreativen Prozess beendet und das gedruckte Bild erst das finale Werk darstellt“ erklärt Wolters.

Die limitierte Auflagen seiner Werke als handwerklich perfekt ausgeführte Gicléeprints auf hochwertigem Papier im »Baryt-Look«  werden noch bis zum Jahresende im Kunstzentrum Kempen auf der Ellenstraße zu bewundern sein.

Die Auswahl der Werke die in verschieden Größen erhältlich sind werden in den folgenden drei Monaten immer wieder einmal geändert werden. So ist zum Beispiel für die Woche von St. Martin ein Fenster mit entsprechenden Bildern geplant.

Weiter Informationen:

www.tomwolters.de